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„Das Blumlein-Pfanzagl-Triple - Theorie und Erfahrungen im Praxistest“

Edwin Pfanzagl

Arbeit

Ausgehend von der Stereo-Mikrofontechnik ‚Blumlein-Paar’ ist es Ziel dieses Projektes, ein Mikrofonsystem zu finden, welches – vor allem in Hinblick auf mobile Anwendungen in möglichst kompakter Weise - die für 5.1 Surround-Aufnahmen erforderlichen Signale für drei Font-Kanäle mit ausreichender Kanaltrennung liefert.

Die meisten heute gebräuchlichen Mikrofonanordnungen für 5.1 Surround zeichnen sich entweder durch relativ große Mikrofonabstände (siehe OCT, div. ‚Tree’-Anordnungen, ‚Mikrofonvorhang’, etc.), oder relevantes Gewicht aus (siehe z. B. Schoeps Kugelflächenmikrofon ‚KFM’ oder Holophone ‚H2-Pro’), was für einfach zu installierende bzw. mobile Anwendungen (z.B. als Kamera-Mikrofon, oder auf der Tonangel) nicht praktikabel ist.

Das ‚Blumlein-Pfanzagl-Triple’ (BPT) wurde als ein Lösungsvorschlag für die möglichst lokalisationsverzerrungsfreie Aufnahme von Schallquellen mit kleinen Abmessungen und komplexem (= frequenzabhängigem) Abstrahlverhalten konzipiert. Im Praxistest erwies es sich auch als sehr gut für die Aufnahme großer Klangkörper (z.B. Orchester) geeignet, insbesondere auch als ‚Centerfill-Mikrofon’ in Ergänzung zu Groß-AB Hauptmikrofonsystemen.


Zuletzt verändert: 06.12.2010